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Die nächste Premiere: "Stolz und Vorurteil* (*oder so)" - Komödie mit Musik von Isobel McArthur ab dem 24. April 2026!

Jane Austens literarischer Klassiker neu erzählt: mit rasantem Tempo, eingängiger Musik und viel Humor. In dieser Fassung wird der Stoff einmal kräftig durchgeschüttelt: frech, popmusikalisch und modern!

Im Mittelpunkt steht die Familie Bennet mit ihren fünf Töchtern. Die Mutter verfolgt ein klares Ziel: sie möchte möglichst schnell geeignete Ehemänner für ihre Töchter finden. Denn im England des frühen 19. Jahrhunderts entscheidet eine gelungenen Heirat nicht nur über das gesellschaftliche Ansehen, sondern oft auch über die wirtschaftliche Zukunft einer Familie.

Als der wohlhabende und charmante Charles Bingley in die Nachbarschaft zieht, scheint das Glück zum Greifen nah. Doch wie so oft im Leben wird alles komplizierter als gedacht. Und dann treffen schließlich noch Tochter Elizabeth und Mr. Darcy aufeinander. Zwischen Missverständnissen, Vorurteilen, verletztem Stolz und gesellschaftlichen Erwartungen entspinnt sich ein Schlagabtausch aus Wortwitz und unerwarteten Wendungen. Die große Frage bleibt: Können Stolz und Vorurteil überwunden werden – oder stehen sie dem Glück für immer im Weg?

In Isobels McArthurs Fassung stehen neben den bekannten Figuren aus Jane Austens Roman auch diejenigen im Mittelpunkt, die sonst kaum gesehen werden: die Dienstmädchen. Mit Energie und Spielfreude schlüpfen sie in sämtliche Rollen und erzählen auf ihre Weise die Komödie über Liebe, gesellschaftliche Abhängigkeiten und Emanzipation. In irrwitzigen Rollenwechseln entsteht ein ebenso turbulenter wie humorvoller Theaterabend, bei dem fünf Schauspielerinnen spielend und singend eine ganze Romanwelt – überraschend werktreu – auf die Bühne bringen. Die Autorin Isobel McArthur wurde befragt, worin sie die Besonderheit ihrer Austen-Adaption inklusive Klassenkampf und Popsongs sehe. McArthur: „Ich glaube, was mir beim Anschauen vieler Verfilmungen dieses Romans aufgefallen ist, war eine gewisse Ernsthaftigkeit, die sich in den letzten zweihundert Jahren durchgesetzt hat. Aus welchem Grund auch immer wurde der Humor in Austens Roman immer wieder zugunsten von etwas so Ehrfürchtigem beiseitegeschoben, dass er geradezu feierlich geworden ist. Das Originalbuch ist zum Totlachen. Diese Adaption – erzählt von den Bediensteten – steht also ganz im Geiste von Austen selbst und ihrer Schreibweise. Sie ist witzig, feministisch und frech.

Premiere am 24. April 2026 im Atelier Unterkirchen

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