Wiederaufnahme
30. Oktober 2026

Dauer
120 Minuten + 20 Min. Pause

Altersempfehlung
ab 12 Jahren

Sekretariat wieder geöffnet: Erleben Sie das mitreißende Musik-Happening "Sekretärinnen" mit rasanter musikalischer Unterhaltung und umwerfender Komik - Wiederaufnahme im Jubiläumsjahr am 30. Oktober 2026!

Ab Oktober wieder im Spielplan: Die TiC-Kult-Revue "Sekretärinnen" ist im Jubiläumsjahr erneut im Atelier zu erleben!

Wiederaufnahme am 30. Oktober 2026

In über 70 ausverkauften Vorstellungen begeisterten sie bislang ihr Publikum und zählen damit zu den erfolgreichsten Produktionen der TiC-Geschichte: "Sekretärinnen" von Franz Wittenbrink. Aus Anlass des 40jährigen Bestehens des TiC-Theaters werden die "Sekretärinnen" nun nach über 18 Jahren erneut auf der Bühne des Ateliers zu sehen sein. Noch einmal Gelegenheit also, den „Sekretärinnen“ bei ihrer musikalischen Arbeit zuzusehen und ihr mitreißendes Büro-Happening zu erleben. 

 

Inszenierung - Ralf Budde
Musikalische Leitung - Jana Konietzki & Stefan Hüfner
Bühne - Stefan Böhmer & Frank Fischer
Kostüme - Noëlle-Magali Wörheide
Regieassistenz - Alexander Lurtz

Besetzung - Anja Bielefeld, Sabine Henke, Elisabeth Hummerich, Karolin Tabea Hummerich, Jana Konietzki, Monika Owart, Viktor Kuhlen, Florian Siegmund

Mit Tempo, Witz und natürlich viel Musik wird das Großraumbüro zur Showbühne in dieser rasanten Revue zwischen Schreibmaschine, Aktenordner und Nagelfeile. Mit ihren Liedern lassen sie uns teilhaben an ihren großen Gefühlen, ihren geheimen Phantasien und ihren allzu menschlichen Sehnsüchten. Und zwar hemmungslos und quer durch alle Musik-Gattungen und Genres: Ob Chanson, Musical oder Volkslied - Schlag auf Schlag folgen die Hits in dieser heißen Mischung aus Liederabend, Revue und Musical. Und wenn dann der einsilbige und unscheinbare Bürobote plötzlich seine wahre Identität zu erkennen gibt, brechen alle Dämme und es gibt kein Halten mehr….

Das schrieb die Presse zu "Sekretärinnen"

„Sekretärinnen“ begeistern im Wuppertaler TiC-Theater

„Eine kleine Revue über große Gefühle: Ralf Budde ist seine Inszenierung von Franz Witten­brinks kleiner Revue über die gefühlvollen und emotionsgeladenen Bürodamen ebenso locker von der Hand gegangen wie kürzlich Wittenbrinks „Männer“.(…) Was in der Bilanz der Buchhaltung herauskam, war ein höchst vergnügli­cher Abend mit Liedern, Schlagern, Hits und Gassenhauern, der auf eine entbehrliche Handlung verzichtet und mit einer Schnur musikalischer Perlen ganz einfach das tut, was dem Publikum Freude macht: er unterhält herrlich! Sechs Ste­notypistinnen verbringen unter dem Damoklesschwert eines schamlos fummelnden Chefs und unter der Aufsicht einer lyrikverliebten Bürochefin ihren Tag im Kontor mit Diktat, Ab­schrift, zärtlichem Telefonat, Frühstücks­pause, Tagtraum und Nabelschau. Sechs ganz unterschiedliche Typen hat Ralf Budde dem Leben abgeschaut und läßt sie in einer Palette von der Verliebten über die graue Maus, die Naive, die Süße und die Kühle bis zur Strengen unerhört lebensnah agieren. Das Ensemble hat in Soli, Chor und Choreographie einiges zu bieten und schaffte es, den Pegel des Amüsements ohne Kräfteverlust hoch zu halten. (…) Oliver Bricks Metamorphose vom schüchternen Bürodiener zum schillern­den Eros Ramazotti begeisterte mit Überraschungseffekt und behaarter Brust. Nicht nur die Damen auf der Bühne lagen ihm zu Füßen. Ein Ensemble mit beachtlichen Talenten brannte das zweistündige Liederfeuerwerk ab: Jana Konietzki (die naive Schwangere), Elisabeth Wahle (die desillusionierte Glücksucherin), Karolin Hummerich (die zufriedene Rothaarige), Sabine Henke (die Strenge mit Kaugummi), Martina Anhang (die begeisterungsfähige Ältliche), Isabelle Rotter (die kühl Distanzierte) und dazu Oliver Brick als der Bürobote. Das hochmotivierte Ensemble präsentierte Wittenbrinks schön zusammengestellten Reigen bekannter Melodien und überraschte mit Musikalität und erstaunlichen Gesangsqualitäten". (Musenblätter)

 

Wenn Sekretärinnen am Schreibtisch rocken. Büro-Schlacht im TiC-Theater

Die Tasten der Schreibmaschinen geben den Rhythmus vor, die Rücklauftaste die Zäsur dazu. Sechs „Tippsen“ sitzen auf der Bühne des TiC-Ateliers und hacken in die Tasten. „Die Sekretärinnen“ von Frank Wittenbrink sind nun auch im TiC-Theater angekommen, und es ist, als hätte dieses nur auf die Musical-Revue gewartet. (…) Geredet wird kaum, aber die Lieder entlarven alles: Ob „Ein Schiff wird kommen“, „Sitting in the Morning Sun“, „We will rock you“ oder „In einem kühlen Grunde“ – das musikalische Spektrum reicht vom Rap bis zum Schlager, vom Volkslied bis zum Rock. Ein Hit reiht sich an den anderen. Und wenn zur Melodie von „I can’t live without you“ Wörter wie „Rückstelltastenregulator“ gesungen werden müssen, tobt das Publikum. Besonders die erste Hälfte lässt den Zuschauern kaum eine Atempause zwischen den Lachsalven. Wenn der Bürobote (Oliver Brick) schüchtern und mit eingezogener Unterlippe Blätter einsammelt, dann aber plötzlich zur Musik von Eros Ramazotti den grauen Bürokittel herunterreißt und die Hüften schwingt, himmeln ihn nicht nur die Sekretärinnen an. Die Büromäuschen legen alles in ihre Blicke: Anbetung, Eifersucht, Herablassung und die stolze Siegesmiene, wenn genau bei ihnen das Lämpchen aufleuchtet und sie zum Chef zum Diktat gerufen werden. Geschickt hat Budde die verschiedenen Tätigkeiten der Damen choreografiert, unterstützt von einer geschickten Lichtregie. Das grandiose Team macht das Erfolgsstück auch in Cronenberg zu einem Reißer. Der Wirkung kann sich niemand entziehen. (Westdeutsche Zeitung)