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Die Sommerkomödie: "Maria, ihm schmeckt's nicht" nach dem Bestseller von Jan Weiler jetzt in der Borner Straße!

Einen großen Erfolg bei Presse und Publikum landete Julia Meiers Inszenierung von "Maria, ihm schmeckt's nicht". Echte Urlaubsstimmung, herzhafte Situationskomik und feine Zwischentöne verspricht der Kurztripp nach Italien!

Was passiert, wenn sich Jan in Sara, ein Mädchen mit deutscher Mutter und italienischem Vater verliebt? Und was, wenn die beiden heiraten wollen? Auf jeden Fall muss Jan um Saras Hand anhalten, offiziell und vor allem beim Schwiegervater in spe, bei Patrone Antonio - in Krefeld! Denn in diesem Fall heiratet man eine gesamte Familie - nicht nur in Krefeld, sondern auch in Italien. Schwiegervater. Antonio strotzt vor Energie und Lebensfreude, er hat sich in all den Jahren in Deutschland den italienischen Blick auf die Dinge bewahrt. Niemand weiß besser als er, dass in Europa nur an zwei Orten vernünftig Fußball gespielt wird: Selbstverständlich in Krefeld und Italien. Sara hält ihren Papa für erstaunlich redebegabt, für „eine Art Windmaschine“. Und wie ein Orkan kommt Italia über den angehenden Ehemann. Jan erfährt einen humor. und liebevollen Einblick in das Leben einer italienisch-deutschen Familie, in die Tücken des Alltags und in die Erfahrungen der ersten Jahre in der verheißungsvollen Fremde. Erleben Sie einen ganz besonders hinreißenden „italienischen“ Abend nach dem Bestseller von Jan Weiler im TiC-Theater.

Die Presse zu „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ im TiC-Theater:

„Komm ein bißchen mit nach Italien“: Jan Weiler hat in seinem gleichnamigen Episoden-Roman die Geschichte des Deutschen Jan erzählt, der nach Italien reist, um in Campo Basso, dem Heimatort seiner künftigen Schwiegereltern, um Saras (zauberhaft, auch als junge Ursula: Saskia Deer) Hand anzuhalten. (...) Die Bühnenfassung von Dirk Böhling, die brillant von Julia Meier für das TiC inszeniert wurde, hat nun ihrerseits das Zeug, zum Sommer-Bestseller 2018 der Wuppertaler Theaterlandschaft zu werden. Jan (Sebastian Freund, in der Rolle wachsend) steht also nervös bibbernd, mit schwitzigen Händen in der mittelitalienischen Provinz vor dem großen Moment und dem Schwiegervater Antonio Marcipane -phon.: Martschipane- (sympathisch und überzeugend in seiner vielseitigen Charakterrolle: Michael Baute) gegenüber. Doch der Moment der Wahrheit verläuft unerwartet problemlos, nicht zuletzt, weil Antonio seit seiner Zeit ab 1965 als Gastarbeiter in Deutschland deutsch spricht und mit seiner deutschen Frau Ursula (liebenswert moderat: Christina de Bruyckere-Monti) verheiratet ist. (...) Der eigentliche Zusammenprall der Kulturen geschieht durch die später zur Hochzeit Eltern Jans, den zunächst etwas steif reservierten Eberhard (vielseitig: Philip Zangerl) und die überdrehte Gisela (köstlich: ebenfalls Beril Erogullari). (...) Was die Ensemblenummer „Komm ein bißchen mit nach Italien“ (…) gut gelaunt und zum Mitsingen vorlegte, setzen später das Multitalent Benedict Schäffer (wandlungsfähig, smart und wieder einmal brillant in Schauspiel, Stunt und Musikalität) mit „L'Italiano“ von Toto Cutugno (...) fort. (...) Viel Musik also, turbulent skizziertes italienisches Familienleben, raffiniert gelöste nachdenkliche Rückblenden in die 1960er Jahre, als der junge Antonio (jetzt: Benedict Schäffer) als Gastarbeiter in Deutschland lebte und Ursula fand sowie in die italienische Vergangenheit (inkl. witziger  Räuberpistole). Das alles und ein geradezu verblüffend gutes Sprach-Coaching in Sachen Italienisch und Akzent, eine mit glücklicher Hand besetzte, gelungene Typisierung von Charakteren und eleganter Umgang mit amüsanten Klischees machen diese mit viel Humor umgesetzte, warmherzige, liebevolle Inszenierung zum ungetrübten Genuß, der immer wieder Lachtränen in die Augenwinkel treibt. Und das auf nur ca. 16 qm Bühne! Herrlich! Ein solch gelungenes Regie-Debüt können sich ein Theater und seine Regisseurin nur wünschen, zumal wenn es ein so überzeugendes ist wie das hier und jetzt von der vielfach begabten Schauspielerin und Sängerin Julia Meier. Da stimmte einfach alles. Wie gesagt, es könnte der Sommer-Hit der lokalen Theater-Landschaft werden. Sichern Sie sich Karten.“- Musenblätter

„Bella Italia“ im TiC-Theater (...) Dass die italienische (Gast-)Freundschaft auch durch den Magen geht, sorgt für Völlegefühl: „Keinen Appetit mehr“, gibt’s für die Mama (die Herrin im Hause Marcipane: Christina de Bruyckere-Monti), die Nonna (wunderbar italienisch-schrullig: Monika Owart) und die Zia nicht - „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“, heißt es sodann empört. Also muss Jan immer wieder zugreifen… (...) Urkomisch auch das Aufeinanderprallen von italienischer Lebensart und der spießigen Bräutigam-Eltern Gisela (herrlich überdreht: Beril Erogullari) und Eberhard (herrlich kultiviert-deutsch: Philip Zangerl). Großes „Complimento“ für das Italienisch der TiC-Schauspieler, vor allem aber ein riesengroßes „Bravo“ für das Deutsch mit Italo-Akzent der Marcipanes, allen voran von Papa Marcipane (Michael Baute mit einer Sternstunden-Rolle) - unglaublich, „congratulazioni“! Bezaubernd gibt Saskia Deer in einer Doppelrolle die Marcipane-Tochter Sara wie auch die junge Ursula – keine Wunder, dass sich Jan und einst der junge Antonio Marcipane (Bendedict Schäffer) in sie verliebten. (...) Als Schäffer auf der Gitarre den Toto-Cotugno-Ohrwurm „Lasciatemi cantare“ anstimmt und erst die „Sippschaft“ und dann auch das Publikum (nach Möglichkeit) mit einstimmt, ist das ein Gänsehaut-Moment – Jubel aus dem Publikum! Ihre Höhepunkte haben Jan Bauerdick (Bühne) und Carmen Fett (Kostüme), als sich die Bühne in einen italienischen Mittelmeer-Strand verwandelt, der von der Marcipane-Sippe mit einem Berg aus Strand-Utensilien und natürlich lecker Panettone im Handstreich eingenommen wird – der in einen Strand-Sitz umgewerkelte Einkaufswagen hat das Zeug zum Sommer-Hit 2018! Ebenso wie die Inszenierung von Julia Meier: Das TiC-Gewächs, bisher als Sängerin und Schauspielerin bekannt und übrigens mit einem Italiener verheiratet, liefert mit „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ einen Volltreffer als Regie-Debüt ab – da ist nichts überpointiert, das Italo-Klischee ist liebevoll-perfekt in Szene gesetzt, Julia Meiers Stück ist wie ein Glas des Kult-Getränks „Aperol Spritz“: leicht, lustig und spritzig. Zumal noch ein Schuss Italo-Hits vom Paolo-Conte-Evergreen „Come Di“ bis hin zum Dean Martin-Klassiker „Volare“ drunter gemixt wird – einfach köstlich, so schmeckt der Theatersommer im TiC! (...)“ - Cronenberger Woche

„Das TiC wird zum italienischen Dorf: Der groß gestikulierende Papa, der Kniff in die Wange von Oma, das kreischende Schreien durchs ganze Haus: „Mangiare!“ – Julia Meier hat bei der Theaterversion des Bestsellers „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ im TiC wunderbare Stereotypen auf die Bühne gebracht. Urlaubsflair und das Aufeinanderprallen der Kulturen sorgen an der Borner Straße für viel Gelächter und immer wieder Szenenapplaus. (...) Wunderbar spielt Michael Baute dieses Familienoberhaupt mit italienischem Akzent und vielfältigem Gesichtsausdruck. Und Sebastian Freund gibt den Deutschen als oft unbeholfenen, tapsig-verwirrten Gast, der aber an seiner neuen Familie immer mehr Gefallen findet. Der junge Cousin Marco (Benedict Schäffer) hingegen lehnt ununterbrochen mit dem Handy am Ohr an einer Hausecke und wirft nur gelegentlich einen Kommentar in die allgemeine Unterhaltung ein. Irgendwann erreichen auch noch Jans Eltern das abgelegene Bergdorf: Beril Erogullari spielt die Mutter wunderbar übertrieben mit lautstarker Freude an jedem Detail. Das wirkt umso stärker, als Philip Zangerl den Vater als korrekten, manchmal etwas steifen Intellektuellen zeigt. Während im ersten Teil eine typische Situation des Kulturschocks die nächste jagt und bei vielen Zuschauern Erinnerungen hervorrufen, schlägt Autor Jan Weiler nach der Pause nachdenklichere Töne an: In einem Rückblick erzählt Antonio, wie schwer seine erste Zeit in Deutschland war, weil die Menschen dem Gastarbeiter mit Misstrauen und Ablehnung begegneten. Doch schnell wechselt das Stück wieder in die jubelnde Hochzeitsfeier mit Küsschen, Herzlichkeit und viel Essen. Italien-Schlager wie „Komm ein bisschen mit nach Italien“ oder „Lasciatemi cantare“ erinnern an Zeiten, als die Adria-Küste noch das Sehnsuchtsziel der Deutschen war. Begeistert wollen die Zuschauer die Darsteller am Ende kaum gehen lassen.“ - Westdeutsche Zeitung

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