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Nur noch wenige Vorstellungen bis zum 24.3.2019: "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" in unserer Reihe "Starke Stücke"!

Nichts für schwache Nerven: Das Beziehungsdrama "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" von Edward Albee verspricht anspruchsvolles Theater und Hochspannung beim Regie-Debüt von Stefanie Smailes!

Anspruchsvolles Theater und spannende Texte für Theater-Feinschmecker: So lautet das Programm unserer Reihe "Starke Stücke", die seit einiger Zeit auch solchen Theatertexten eine Platz im TiC-Spielplan bietet. Nach Stücken wie "Terror" oder "Verrücktes Blut" zeigen wir mit "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" in diesem Jahr einen Meilenstein der modernen Theaterliteratur. Stefanie Smailes führt dabei erstmals im TiC Regie.

„Wer hat Angst vorm großen bösen Wolf?” - so heißt das Kinderlied aus dem Disney Zeichentrickfilm „Die drei kleinen Schweinchen”. Edward Albee diente dieses Lied als Inspiration für den Titel seines modernen Klassikers. In den drei Akten „Gesellschaftsspiele”, „Walpurgisnacht” und „Austreibung” entspinnt sich ein Geschehen, das mit Kinderliedern wenig gemeinsam hat.

George und Martha - der Geschichtsprofessor und seine Frau - sind gerade von einer Party bei Marthas Vater, dem College-Dekan, nach Hause gekommen, als es an der Tür klingelt. Martha hat noch zwei Gäste eingeladen: den jungen Biologieprofessor Nick und seine Frau Putzi. Schließlich empfahl Marthas Vater, sich mit dem Neuzugang samt Gattin anzufreunden. George fühlt sich überrumpelt und beginnt, mit Martha zu streiten. Doch Martha weiß sich zu wehren. Die beiden sind kampferprobt und unerbittlich. Die Waffen auf dem ehelichen Schlachtfeld: Demütigung, Sarkasmus, Provokation, vernichtender Witz und verletzender Intellekt. Nick und Putzi sind zunächst nur hilflose Zeugen, geraten aber schließlich mit hinein in den alles verschlingenden Strudel ...

Die Presse zu „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ im TiC-Theater:

Ein Höllenritt (...) Stefanie Smailes tat gut daran, das Stück bis auf seinen Kern einzudampfen, denn ein Höllenritt blieb es allemal. (...) All das hatte die mit zwei erfahrenen Schauspielern, André Klem und Beate Rüter und mit den zwei Rookies Yasemin Peken und Christian Minwegen besetzte Inszenierung in den drei Akten „Gesellschaftsspiele”, „Walpurgisnacht” und „Austreibung” umzusetzen. George und Martha - der Geschichtsprofessor und seine Frau - sind gerade von einer Party bei Marthas Vater, dem College-Dekan, nach Hause gekommen, als es an der Tür klingelt. Martha hat noch zwei späte Gäste eingeladen: den jungen, aufstrebenden Biologieprofessor Nick und seine wenig trinkfeste Frau Putzi. Und trinkfest muß man sein, wenn man George und Martha besucht. Vom ersten Wortwechsel des ungleichen Ehepaares George, einem in seiner Position ehrgeizlos gefangenen Historikers und Martha, der einige Jahre älteren, gesellschaftlich und sexuell frustrierten Tochter des Dekans an werden wir ohne Chance auf Entkommen in die verbalen Scharmützel, die sich zur Schlacht ausweiten, hineingesogen. Als Zeuge der schrecklichen Zermürbung zweier Verlorener möchte man gelegentlich aufgeben, doch die Faszination, die Explosivität dieses gegenseitigen Zerfleischens hält dank der unerhörten Leistung Klems und Rüters fest. Klem beherrscht die Bühne. Virtuos. Gewaltig. Seine Figur George ist als einzige unablässig in Bewegung, schafft Hochprozentiges heran, schwadroniert, ätzt, monologisiert, streitet. Eher statisch sind die anderen, Martha in abrupten Gemütsschwankungen und die beiden Gäste, von denen man anfangs glauben möchte, daß sie sich nur im Kielwasser, im Windschatten der beiden anderen bewegen. Dann aber brechen sie ihre zahme Schale auf und stürmen förmlich in die erste Reihe. Mariola Kopczynski hat entsprechend der Idee der Regisseurin, die Personen durch ihr Äußeres zu charakterisieren, den Rollen Kostüme angepasst: George gelassen, lediglich mit Clownsnase zum englischen Tweed, Martha mit Hexengewand zum furiosen Auftritt, Nick tritt im muskelbepackten Superman-Dress auf und Putzi als piepsige Minnie Maus (...) Sämtliche moralischen Hüllen und Rücksichten fallen während des hier gute zwei Stunden dauernden Gemetzels, in dem peinliche Intimitäten ausgekotzt, Ehe, Liebe, Ehrenhaftigkeit und Anstand in die Abgründe ihrer scheinbürgerlichen Existenz gestürzt werden. Alle vier Darsteller müssen sich aufs Elementarste entäußern – und tun es mit Verve. Auf der Walstatt bleiben sämtliche Illusionen zerschlagen zurück. André Klem, Beate Rüter, Christian Minwegen und Yasemin Peken gebührt Hochachtung für diesen Seelen-Striptease – und Stefanie Smailes Anerkennung für die gelungene Inszenierung.“ - Musenblätter

Dieses virtuos gezeichnete Beziehungsdrama des amerikanischen Pulitzer-Preisträgers Edward Albee wurde durch die Verfilmung mit Elisabeth Taylor und Richard Burton 1966 weltbekannt und wird auch auf der TiC-Bühne die Zuschauer den Atem anhalten lassen. Stefanie Smailes, ehemaliges TiC-Ensemblemitglied und inzwischen professionelle Musicaldarstellerin, zeigt in ihrem Regiedebüt das Stück in der deutschen Übersetzung von Pinkas Braun.

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